Flüchtlinge aufzufangen; auch habe ich bereits mehrere Ge-fangene gemacht n. s. w. Unterschrieben Basil Olifant. —Ihr kennt wohl den Burschen dem Namen nach?"
„Ist er nicht ein Verwandter der Lady Margarethe Bel-lenden?" fragte Morton.
„Ja!" erwiederte Grahame, „und der männliche, obgleichentfernte Erbe ans ihres Vaters Familie; überdies ein Freierder schönen Editha, obgleich als unwürdig abgewicsen, beson-ders aber ein Bewunderer der sammtlichen Besitzungen vonTillietndlem."
„Der empfiehlt sich der Familie von Tillietndlem schlecht,"sagte Morton, seine eigenen Gefühle unterdrückend, „wenner mit unserer unglücklichen Partei Verbindungen unterhält."
„O dieser kostbare Basil wird immer Jeden hinter's Lichtführen!" rief Claverhouse. „Er war unzufrieden mit derRegierung, weil sie nicht zu seinen Gunsten eine Verfügungdes verstorbenen Grafen von Torwood umstoßen wollte, derseine Besitzung seiner eigenen Tochter vermacht hat; er warunzufrieden mit der Lady Margaretha, weil diese kein Ver-langen nach einer nähern Verbindung mit ihm bezeugte, undmit der schönen Editha, weil sie eben nicht für seine abstoßendePersönlichkeit eingenommen ward- So stand er nun mit Bur-ley in vertrautem Briefwechsel, und brachte seine Leute unterWaffen, um ihm zu helfen, wenn er keine Hülfe brauchte,nämlich, wenn Ihr uns gestern geschlagen hättet. Und nunbehauptet der Schurke, er habe Alles für die Sache des Kö-nigs gethan, und soviel ich weiß, wird der hohe Rath diesAlles für baare Münze annehmen; denn er weiß, wie mansich Freunde macht. Und etliche Dutzend armer vagabundiren-der Schwärmer werden erschossen oder gehangen werden,weil dieser verschmitzte Schuft der Loyalität fnchsschwänzelt."