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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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nongatc-Vorstadt bewohnte, wies er seinem Gefangenen einkleines Zimmer an, mit der Andeutung, daß sein Ehrenwortihn verpflichte, einstweilen sich darin zu verhalten.

Nachdem Morton ungefähr eine Viertelstunde in der Ein-samkeit über die seltsamen Wechsel seiner Lebensveihältnissein der letzten Zeit nachgcdacht, rief ihn ein großes Geräuschauf der Straße an's Fenster. Trompeten, Trommeln undPauken wetteiferten mit dem Jauchzen eines zahlreichen Pö-bels, und benachrichtigten ihn, daß die königliche Reitereiden Triumphzng feiere, von dem Claverhouse gesprochen batte.Der Magistrat der Stadt war ihr mit der Hellcbartiergardebis an's Thor entgegengegangeti, und zog ihnen in der Pro-zession voran. Der nächste Gegenstand waren zwei Köpfeauf Piken, und vor jedem blutigen Haupte wurden die Händeder zerstückten Unglücklichen hergetragen. Diese blutigen Tro-phäen gehörte» den beiden Predigern zu, die an der Both-wellbrücke gefallen waren. Hierauf folgte ein von Henkers-knechten geführter Karren, auf wechem Macbriar und zweiandere Gefangene saßen, die seines Standes zu sein schienen.Sie waren baarhaupt und stark gefesselt, blickten aber mehrtriumphirend als betrübt um sich, und schienen weder durchdas Loos ihrer Gefährten, deren blutige Häupter vor ihnenhergetragcn wurden, noch durch die Furcht vor ihrem eigenennahen Ausgange nur im Geringsten erschüttert zu sein.

Hinter diesen, dem öffentlichen Hohne preisgegebencn Ge-fangenen kam ein Trupp Reiter, die ihre Schwerter schwan-gen und die weite Straße mit ihrem Frcndengeschrei erfüllten,welches das Jauchzen des Pöbels beantwortete, der sich injeder großen Stadt glücklich preist, wenn er schreien darf,sei es, über was cs wolle. Hinter diesem Trupp kam dieHauptschaar der Gefangenen, mit einigen Anführern an der