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denn Ihr könnt Ench nicht an dem Pfarrer rächen, da Ihrwahrscheinlich Schottland auf einige Zeit verlassen werdet."
Dies sagte er ganz gleichgültig; Morton aber schauderteunwillkürlich bei diesen Worten, die eine Verbannung aus sei-nem Baterlandc ankündigten; ehe er indessen antwortete, lasClaverhouse: „Heinrich Morton, Sohn des Silas Morton,Obersten eines Reiterregiments für das schottische Parlament,Neffe Mortons von Milnwood — von unvollkommener Er-ziehung, aber reifen Geistes — ausgezeichnet in allen körper-lichen Hebungen, gleichgültig gegen religiöse Formen, aber zumPresbyterianismus geneigt — hat hochfliegende und gefähr-liche Ansichten über Freiheit des Gedankens und der Rede,und schwankt zwischen Freigeisterei und Enthusiasmus. Erhat viel Anhänger und Bewunderer unter Leuten seines Al-ters — in seinem Betragen bescheiden, ruhig und anspruchlos,
doch kühn und unbeugsam. Er ist-hier folgen drei
rothe Kreuze, welche dreifach gefährlich bedeuten. — Ihr sehtnun, welche wichtige Person Ihr seid. — Aber was will denndieser Bursche?"
Ein Reiter sprengte herbei und übergab ihm einen Brief.Als ihn Claverhouse las, lachte er verächtlich und befahl demReiter, seinem Herrn zu sagen, er solle seine Gefangenen nachEdinburg schicken, sonst bedürfe es keiner Antwort. Als derReiter geschieden war, begann Claverhouse mit verächtlichemTone: „Ein Alliirter von Euch, oder besser von Eurem FreundeBurley, ist Ench desertirt; — hört nur, was er schreibt: —Theurer Sir! (ich weiß nicht, wann wir so intim waren)— Eure Excellenz belieben, meine unterthänigsten Glückwünschezu dem Siege zu genehmigen — (hm! hm!) womit Sr. Ma-jestät Waffen gesegnet worden sind. Ich bitte Euch, zu ver-nehmen, daß ich meine Leute unter Waffen halte, um alle