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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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das uns jeden Augenblick heimsnchcn kann, an den Nach-ruhm muß der Soldat denken, der ihm folgt, wie die Abend-röthe der untergegangenen Sonne, das allein ist der Mühewerth und unterscheidet den Tod des Braven von dem desFeiglings. Wenn ich an den Tod denke, als eine Sache, diedes Darandenkens werth ist, so ist es in der Hoffnung, ihneinst auf einem ruhmvollen, schwererrungenen Schlachtfeldezu finden, und zu sterben, wenn der Siegesruf in mein Ohrdringt, das ist werth, daß man dafür sterbe, ja, es istwerth, daß man dafür gelebt hat."

In dem Augenblicke, als Grahame diese Gefühle äußerteund sei»em Auge kriegerische Begeisterung entstrahlte, standeine blutbefleckte Gestalt, die sich aus dem Boden des Gemachszu erheben schien, aufrecht vor ihm mit den wilden Blickenund entsetzlichen Zügen des oft erwähnten Wahnsinnigen. SeinAntlitz sah, wo es nicht mit Blut befleckt war, geisterhaftbleich; denn die Hand des Todes lag auf ihm. Auf Claver-house heftete er die Augen, in denen das verglimmende Feuerdes Wahnsinnigen zum letzten Male noch aufzuckte, und riefmit dem ihm eigenen entsetzlichen Tone:Willst Du vertrauenDeinem Bogen und Deinem Speer, Deinem Rosse und Dei-nem Banner? Und soll Dich Gott nicht hcimsuchen wegendes vergossenen Blutes? Willst Du Dich rühmen DeinerWeisheit und Deines Muthes und Deiner Macht, und derHerr soll Dich nicht richten? Siehe, die Fürsten, um deren-willen Du die Seele verkauft hast dem Verderber, sie sottenvertrieben werden von ihren Sitzen, und verbannt werden inandere Länder, und ihre Namen sollen sein eine Verwüstungnud ein Erstaunen, und ein Zischen und ein Fluch. Und Du,der Du Theil genommen hast an dem Becher der Wuth, unddavon trunken worden bist und toll: der Wunsch Deines Her-