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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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oder Schuppen, um erst ihre Pferde untcrzubringen, bevor sieandere Mittel gebrauchten, eingelassen zu werden. Hier fan-den sie zehn bis zwölf Pferde, deren ermüdetes, doch kriege-risches Aussehen hinlänglich bewies, daß sie ebenfalls flüchti-gen Insurgenten angehörten.

Das bedeutet was Gutes," sagte Cuddie.Sie habenviel Rindfleisch, das ist ausgemacht; denn hier liegt einefrische Haut, die einem Ochsen vor einer halben Stunde nochauf dem Leibe gesessen, sie ist noch warm."

Durch diese Anzeichen aufgemuntert, kehrten sie nach demHause zurück, kündigten sich denen innerhalb desselben alsGefährten an und forderten mit lauter Stimme Einlaß.

Nach langem, hartnäckigem Stillschweigen antwortete eineernste Stimme aus einem Fenster:Wer Ihr auch seid, störtnicht, die da trauern um die Verwüstung und Gefangenschaftdes Landes, und die da forschen nach den Ursachen des Zor-nes und des Abfalls, auf daß hinweggerafft werden dieSteine des Anstoßes, über welche wir gestrauchelt."

Das sind wilde Whigs aus dem Westen," flüsterte Cud-die seinem Herrn zu;ich kenne sie an der Sprache. DerTeufel soll mich holen, wenn ich mich unter sie wage."

Morton hingegen rief den Leuten drinnen nochmals zu,und bestand darauf, eingelassen zu werden; da aber sein Ver-langen wiederum unbeachtet blieb, öffnete er eines der unternFenster, indem er die nur schwach verschlossenen Laden zurück-schob, sprang hinein und befand sich in der großen Küche,aus welcher die Stimme gekommen war. Cuddie folgte ihmund murmelte zwischen den Zähnen, als er den Kopf in'sFenster steckte:Hoffentlich wird keine heiße Brühe am Feuersein." Herr und Diener befanden sich nun in der Gesell-schaft von zehn bis zwölf bewaffneten Männern, welche rings