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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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genten; aber wie überrascht und bestürzt ward er über dieScene lärmender Verwirrung, welche sich ihm in einem Augen-blicke darbot, wo Ordnung und Eintracht von höchster Wich-tigkeit waren. Statt in Schlachtordnung aufgestellt zu seinund dem Befehle ihrer Offiziere zu gehorchen, drängten siesich in wilden Massen zusammen, welche gleich den Mecres-wellen hin- und herwvgten, während Tausende schrieen undnicht ein Einziger hören wollte. Entrüstet über dieses selt-same Schauspiel suchte Morton durch das Gedränge zu kom-men, um die Ursache dieser ungemäßen Verwirrung zu erfah-ren und wo möglich zu entfernen. Jndeß er damit beschäftigtist, wollen wir den Leser mit dem bekannt machen, was ererst später entdeckte.

Die Insurgenten hatten sich angeschickt, ihren Buß- undBettag zu halten, welchen sie nach der Sitte der Puritanerin den früher» Bürgerkriegen für das wirksamste Mittel hiel-ten, alle Schwierigkeiten zu lösen und alle Spaltungen aus-zugleichen. Eine Art Kanzel war in der Mitte des Lager-platzes errichtet, welche, nach der getroffenen Anordnung, zu-erst der ehrwürdige Peter Pfundtext besteigen sollte, demdieser Ehrenposten, als dem ältesten anwesenden Geistlichen,bewilligt worden. Als aber der würdige Gottesgelahrte mitlangsamen stattlichen Schritten sich der für ihn bereiteten Tri-büne nähern wollte, wurde er durch die unerwartete Erschei-nung tzabakuk Mucklewrath's, des wahnsinnigen Predigers,daran verhindert, dessen ganzes Aeußere Morton bei der erstenRathsversammlung der Insurgenten nach ihrem Siege beiLoudvnhill so sehr erschreckt hatte. Es ist nicht bekannt, ob erunter dem Einfluß und auf Anreizung der Camervnianer han-delte, oder ob er blos durch seine aufgeregte Einbildungskraftund die Lockung der leeren Kanzel getrieben ward, die Gele-