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endet haben; denn von dev Verthcidigung odev dem Verlustedieses Passes hing höchst wahrscheinlich das Glück oder Un-glück des Tages ab. Jenseits lag, ein unbedeutendes Gebüschausgenommen, lauter ebenes, freies Feld, also ein Boden,auf dem die ungeregelten Jnsurgentenmassen, denen es sehran Reiterei und gänzlich an Geschütz fehlte, nicht hoffen konn-ten, dem Angriffe des königlichen Heeres zu widerstehen.
Morton besichtigte daher den Paß genau und hoffte, ihnsehr leicht gegen eine überlegene Macht verthcidigen zu kön-nen, wenn man einige Häuser ans dem linken Ufer und dieGebüsche an beiden Seiten besetze, den Paß selbst verschanzeund die Thore des Portals verschließe, das nach alter Artauf dem Mittlern Bogen der Brücke erbaut war. Demzu-folge traf er seine Anstalten und ließ das Brückengeländerauf der andern Seite des Portals niederreißen, damit esdem Feinde, wenn er angriffe, keinen Schuh gewähre. Mor-ton beschwor seine Leute, auf diesen wichtigen Posten nur jawachsam und überhaupt auf ihrer Hut zu sein, und versprach,ihnen schleunigst beträchtliche Verstärkung zu senden. ZurBeobachtung der feindlichen Bewegungen ließ er Vedettenüber den^Fluß schicken, welche sich bei Annäherung des Fein-des sogleich auf das linke Ufer zurückziehen sollten; endlichtrug er ihnen noch auf, regelmäßige Berichte von dem mitzu-theilen, was sie etwa beobachteten. Leute unter Waffen undin einer gefährlichen Lage wissen gewöhnlich das Verdienstihrer Anführer sehr zu schätzen. Mortons Einsicht und Tätig-keit gewann ihm schnell das Zutrauen seiner Leute, und mitmehr Muth und Hoffnung, als zuvor, fingen sie an, ihreStellung nach seinen Befehlen zu befestigen, und brachen inein dreimaliges Fceudengeschrei aus, als er sie verließ.
Morton sprengte nun nach dem Hauptcorps der Jnsur-