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einem spöttischen Lächeln und einem Kopfnicken, wie einenalten Bekannten.
„Ihr kommt von diesen unglücklichen Leuten, Sir," sagteder Herzog, „und Euer Name, glaub' ich, ist Morton. WolltIhr uns gefälligst den Inhalt Eurer Botschaft mittheilen?"
„Mylord," sagte Morton, „sie ist in der Vorstellung undBittschrift enthalten, welche, wie ich vcrmuthe, Lord EvandaleEurer Gnaden übergeben."
„Das hat er, Sir," antwortete der Herzog, „und ich hörevon Lord Evandale, daß sich Herr Morton in dieser unglück-lichen Sache mit so viel Mäßigung und Großmuth benommen,daß ich ihn bitte, meinen Dank dafür anzunehmen."
Morton bemerkte, daß Dalzell unwillig den Kopf schüt-telte und Claverhouse Etwas zuflüstertc, der mit einem Lächelnantwortete.
Der Herzog nahm die Bittschrift aus der Tasche, undoffenbar kämpfte in ihm seine angeborne Milde und seineUeberzeugung, daß die Bittsteller nur ihr Recht verlangten,mit dem Wunsche, des Königs Ansehen zu behaupten undsich den strengen Ansichten seiner Collegen zu fügen, die ihmebensowohl als Rathgeber wie als Beobachter bcigegebenwurden.
„In dieser Schrift, Herr Morton, stehen Vorschläge, überderen Angemessenheit ich für jetzt noch meine Meinung zurück-halten muß. Einige davon scheinen mir recht und billig, undobgleich ich darüber keine besonder:! Instruktionen vom Könighabe, so versichere ich Euch doch auf mein Ehrenwort, HerrMorton, daß ich mich für Eure Sache verwenden nnd meinenganzen Einfluß bei Sr. Majestät gebrauchen werde. Aber Ihrwerdet einsehen, daß ich nur mit Bittenden, aber nicht mitRebellen unterhandeln kann, und ehe ich Etwas zu Euren