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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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aus Karls I. Zeit und bestand aus einem Koller von Gemsen-lcdcr, seltsam aufgeschlitzt und mit altmodischer Stickerei undBorden verziert. Seine Stiefel und Sporen waren ebenfallsein Produkt jener Mode. Er trug einen Brustharnisch, überwelchen ein grauer Bart von ehrwürdiger Länge herabfloß, dener zum Zeichen seiner Trauer um Karl I. trug; denn er hattesich seit der Hinrichtung dieses Fürsten nicht scheeren lassen.Sein Haupt war unbedeckt und fast gänzlich kahl. Seine hohe,gefurchte Stirn, seine grauen, durchdringenden Augen undscharfen Züge bewiesen, daß sein Alter nicht durch Schwächegebeugt und seine finstere Entschlossenheit durch Menschenliebenicht gemildert ward. Dies sind, obwohl nur schwach gezeich-net, die äußeren Umrisse des berühmten Generals ThomasDalzell, eines Mannes, der von den Whigs noch mehr gefürch-tet und gehaßt war, als Claverhoufe selbst, und der aus Haßgegen sie, oder vielleicht aus angeborner Strenge, dieselbenGewaltthätigkeiten ausübte, welche Claverhoufe nur aus politi-schen Gründen beging, als die besten Mittel, die Presbyteria-ner einzuschüchtern und ihre Sekte gänzlich zu vernichten.

Die Gegenwart dieser beiden Generale, von denen Mor-ton einen persönlich und den andern aus der Beschreibungkannte, schien ihm für das Schicksal seiner Botschaft entschei-dend. Aber trotz seiner Jugend und Uuerfahrenheit, und trotzdes ungünstigen Empfanges, der seiner Vorschläge zu wartenschien, näherte er sich muthig, als man ihm das Zeichen dazugab, fest entschlossen, die Sache seines Vaterlandes und Derer,welche die Waffen ergriffen, solle nicht darunter leiden, daßsic ihm vertraut ward.

Monmvuth empfing ihn mit der anmuthigcn Feinheit, diesich selbst in seinen geringsten Handlungen zeigte; Dalzell be-trachtete ihn mit düsterem ernsten Blicke, und Claverhoufe mit