zum Marsch oder zum Angriff. Der Herzog befand sich imCentrum, fast eine halbe Stunde von dem Orte, wo Mortonübernachtet hatte. Als er zum General hinritt, hatte er Ge-legenheit, die Streitkräfte zu schätzen, die zur Unterdrückungdes übereilten und schlecht organistrten Aufstandes versammeltwaren. Es waren drei oder vier englische Regimenter, dieBlüthe von Karl's Armee, dann die schottischen Leibgarden,die vor Begierde brannten, ihre letzte Niederlage zu rächen;— andere schottische Regimenter und eine beträchtliche Ca-valleriemasse waren zusammengezogen, die theils aus freiwilli-gen Edelleuten, theils aus Kronvasallen bestand, zu derenLehnspflicht der Kriegsdienst gehörte. Morton bemerkte auchnoch verschiedene starke Schaaren Hochländer, die aus dennächsten Grenzen zusammengezogen waren; diese wurden vonden Whigs in den westlichen Gegenden besonders gehaßt undverabscheut. Sie standen unter ihren Häuptlingen und bildeteneinen Theil dieser furchtbaren Kriegsmacht. Ein vollständigerArtilleriepark begleitete das Heer, und das Ganze hatte einso imposantes Ansehen, daß nur ein wahres Wunder dieschlecht ausgerüstete, schlecht geordnete und uneinige Jnsur-gentenschaar vom gänzlichen Verderben retten zu können schien.Der Offizier, welcher Morton begleitete, suchte in dessenBlicken die Empfindungen zu lesen, welche diese herrliche undfurchtbare Truppenmacht in ihtn erweckte. Aber treu derSache, die er ergriffen, bestrebte er sich, seine Besorgniß zuunterdrücken, und betrachtete den kriegerischen Prunk um ihnwie eine Sache, die er erwartet hatte und die ihm ganz gleich-gültig war.
»Ihr seht, welche Bewirthung man Euch zubereitet,"sagten die Offiziere.
„Hätte ich keinen Appetit dazu, so würde ich Euch in