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Verteidigung etwa sagen würden. Ich für mein Theil fürchtenichts. Ich bin mir bewußt, weder eine Grausamkeit veran-laßt noch gebilligt zu haben, und die Furcht, unschuldig fürdie Verbrechen Anderer zu leiden, soll mich nicht abhalten,meinen Auftrag auszurichten."
Die beiden Offiziere sahen einander an.
«Mir fällt ein," sagte der jüngere, «dies ist vielleicht derjunge Mann, von dem Lord Evandale sprach "
„Ist Mylord Evandale bei dem Heere?" fragte Morton.
„Nein!" antwortete der Offizier. „Wir ließen ihn inEdinburg zurück; er war noch zu schwach, um mit in's Feldzu rücken. — Euer Name ist vermutlich Heinrich Morton?"
„Ja, Sir!"
„Wir wollen Euch nicht hindern den Herzog zu sehen,Sir," sagte der Offizier mit mehr Höflichkeit als zuvor; „aberseid versichert, es führt zu nichts. Denn wenn auch SeineGnaden Euern Leuten geneigt wäre, so sind doch noch Andereihm zur Seite, die schwerlich seiner Neigung zustimmen."
„Es sollte mir leid thun, wenn dem so wäre," sagte Mor-ton; „aber weine Pflicht ist es, auf meinem Wunsche zu be-harren"
„Lumley," sagte der höhere Offizier, „berichtet dem HerzogHerr Mortons Ankunft und erinnert Seine Gnaden daran, daßes derselbe sei, von dem Lord Evandale so vorteilhaft sprach."
Der Offizier kehrte bald mit der Nachricht zurück, der Feld-herr könne diesen Abend Herrn Morton nicht sehen, wolle ihnaber am folgenden Morgen früh vorlassen. Er wurde überNacht in einer benachbarten Hütte bewacht, aber höflich behan-delt und mit jeder Bequemlichkeit versorgt. Am frühen Morgenkam der Offizier, den er zuerst gesehen, um ihn zur Audienzabzuholen. Das Heer war ausgestellt und bildete Colonnen