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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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175
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von Clavcrhouse befehligt, der vor Begierde brannte, den Todseines Neffen und seine Niederlage bei Drumclog zu rächen-Hierzu kamen noch die furchtbarsten Beschreibungen von demGeschütz und der Cavalleriemacht, mit welchen die königlicheArmee in's Feld rücke, und jedes Gerücht vermehrte die Besorg-niß der Insurgenten, daß die Rache des Königs nur darum solange gezaudert habe, um desto sicherer und schwerer zu treffen-

Morton bestrebte sich, das gemeine Volk dadurch zu er-muthigen, daß er ihnen die Uebertreibung jener Gerüchte vor-stellte und sie an die Stärke ihrer eigenen Stellung erinnerte,da dicht vor ihnen ein nicht zu durchwatender Strom sei, überden man nur vermittelst einer langen schmalen Brücke gelan-gen könne. Er erinnerte sie an den Sieg über Clavcrhouse,als sie schwach an Anzahl und weit weniger disciplinirt undkampfgerüstet waren; er zeigte ihnen, daß der Boden wegenseiner Unebenheit und der ihn dnrchschneidenden Gebüsche beimuthiger Vertheidigung bedeutenden Schutz gegen Artillerieund sogar gegen Cavallerie gewähre, und daß also ihr Heilnur von ihrem eigenen Muthe uud ihrer eigenen Entschlos-senheit abhänge.

Während Morton aber auf diese Weise den Muth desHeeres aufrecht zu erhalten suchte, benutzte er jene entmuthi-genden Gerüchte, die Anführer von der Nothwendigkeit zu über-zeugen, der Negierung gemäßigte Bedingungen vorznschlagen,während sie noch ein zahlreiches, unerschrockenes Heer befeh-ligten. Er zeigte ihnen, daß bei der gegenwärtigen Stimmungihrer Anhänger kaum zu erwarten sei, sich ohne Nachtheil mitden wohlgeordneten Truppen des Herzogs von Moumoutheinzulassen; wenn sie aber geschlagen und zerstreut würden,so werde der Aufstand, statt dem Lande nützlich zu sein, unr-ein Vorwand werden, es noch härter zu unterdrücken.