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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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Durch diese Gründe bewogen und überzeugt, daß es ebenso gefährlich sei zusammenzubleiben als ihre Truppen zu ent-lassen, waren die meisten Anführer der Meinung, daß, wennman solche Bedingungen erhalten könne, wie sie Lord Evan-dale dem Herzog von Monmouth überreichte, der Zweck, fürden sie die Waffen ergriffen, größtentheils erreicht sei. Siekamen dann überein, der von Morton entworfenen Bittschriftund Vorstellung beizutrcten. Dagegen gab es noch andereAnführer, und diese hatten gerade den meisten Einfluß auf dasgemeine Volk, die jede» Vorschlag eines Vergleichs, der sichnicht auf die Grundlage des feierlichen Bundes oder Covenantsvom Jahre >640 stützte, für null und nichtig, gottlos und un-christlich erklärten. Diese Männer verbreiteten ihre Ansichtunter dem Pöbel, der wenig Einsicht und nichts zu verlierenhatte, und überredeten Viele, daß die feigen Rathgeber, welchezu einem Frieden riethen, der nicht wenigstens die Entthro-nung der königlichen Familie und die entschiedene Unabhän-gigkeit der Kirche vom Staate zur Bedingung habe, nur furcht-same Arbeiter seien, die ihre Hände vom Pfluge abziehen woll-ten und nur einen Vorwand suchten, ihre Waffenbrüder zuverlassen. Diese widersprechenden Meinungen wurden in je-dem Jnsurgentenzelt, oder vielmehr in den Hütten und Bara-ken, welche statt der Zelte dienten, wüthend verfochten. Lei-denschaftlichkeit in Reden führte oft zu Hader und Thätlichkeit,und die Zwietracht, welche das Heer der Verfolgten zerspal-tete, verkündete nur zu deutlich deren künftiges Schicksal.

Ende des zweiten TheilS.