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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
Seite
171
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Majors Bellenden und Aller, deren Achtung Euch werth ist,wieder herzustellen."

Das Hab' ich von Eurer Großmuth erwartet, Mylord,"sagte Morton.

Er rief seine Leute zusammen und ritt durch die HeideHamilton zu. Ihre Federn flatterten und ihre Stahlhaubenglänzten in der Sonne. Nur Cuddie blieb hinter den Ge-fährten zurück, um einen zärtlichen Abschied von Jenny Den-nison zu nehmen, die während dieses kurzen Morgenrittcsihren Einfluß auf sein empfängliches Herz wieder gewonnen,hatte. Einige Bäume verhüllten ein wenig ihr tete s töte,als sie ihre Pferde anhielten, um sich zu verabschieden.

Leb' wohl, Jenny," sagte Cuddie mit einem höchst kraft-vollen Seufzer,denk' manchmal an den armen Cuddie einen ehrlichen Burschen, der Dich gern hat, Jenny. Wirstwohl manchmal an ihn denken?"

O ja, wenn ich Kohlbrühe esse," antwortete das bos-hafte Mädchen, das weder die beißende Antwort noch dasschelmische Lächeln unterdrücken konnte.

Cuddie rächte sich, wie bäurische Liebhaber pflegen undwie Jenny wahrscheinlich erwartete; er umschlang sie,küßte ihr herzlich Wangen und Lippen, wandte sein Pferdund trabte seinem Herrn nach.

Ein Teufelskerl!" sagte Jenny, indem sie ihre Lippenabwischte und die Haube zurecht rückte,zwei Mal mehrCourage hat er, als der Tom Halliday. Ich komme, My-lady, ich komme. Gott sei uns gnädig! die alte Lady wirduns doch nicht gesehen haben?"

Jenny," sagte Lady Margaretha, als das Mädchen zuihr kam,war der junge Mann, der die Reiter anführte,nicht derselbe, der Vogelhauptmann ward und der an dem-