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Aller Bitten Ailies ungeachtet, setzten sie sogleich die Reise fort.
Morton ermangelte nicht bei Pfundtexts Wohnung anzu-halten und diesen auszufordern ihm in's Lager zu folgen. Derehreuwerthe Geistliche hatte für einen Augenblick wieder seinefriedlichen Gewohnheiten angenommen; er las just einen theo-logischen Tractat, zu dessen Verdauung ihm eine Pfeife und einkleiner Krug Bier behülflich waren. Mit großem Widerwillenverließ er diese Behaglichkeit, die er seine Studien nannte, umwieder einen säuern Ritt auf einem harttrabenden Pferde zubeginnen. Als er aber von der Sache unterrichtet war, ver-zichtete er mit einem tiefen Seufzer auf die Hoffnung, einenruhigen Abend in seinem kleinen Stübchen verbringen zu kön-nen; denn er stimmte Morton völlig bei, daß, welches Interesseauch Burley haben mochte, den Bruch zwischen den Presbyte-rianern und der Regierung durch die Hinrichtung des jungenEdelmanns zu erweitern, die gemäßigte Partei niemals eineso grausame Handlung Massen dürfe. Auch widerfährt demHerrn Pfnndtext blos Gerechtigkeit, wenn man hinzufügt, daßer, wie die Meisten seiner Partei, solcher unnöthigen Grausam-keit entschieden abgeneigt war; außerdem stimmten ihn schonseine jetzigen Gefühle dazu, mit großem Wohlwollen Mortonzuzuhören, der ihm bewies, daß Lord Evandale ein Vermitt-ler werden könne, um den Frieden auf billige und gemäßigteBedingungen wieder herzustellen. Bei diesen übereinstimmen-den Ansichten beschleunigten sie also ihre Reise und kamen ge-gen eilf Uhr Abends in ein kleines Dorf unweit Tillictndlem,wo Burley sein Hauptquartier aufgeschlagen hatte. Sie wur-den von der Schildwache angernfen, und dann erst eingelassen,als sie ihren Namen und Rang im Heere angaben. Eine an-dere Wache stand vor einem Hause, das sie für Lord Evan-dales Gefängniß hielten; denn ein Galgen von solcher Höhe
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