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entschieden. Die Thiire ward vorsichtig geöffnet von seineralten Bekannten, Frau Alison Wilson, die erschrocken zurück-fuhr, als sie die Stahlhaube und den nickenden Busch deskriegerischen Gastes gewahrte.
„Wo ist mein Oheim, Alison?" fragte Morton über ihreBestürzung lächelnd.
„Um Gotteswillen, Junker Heinrich, Ihr seid's?" erwie-derte die Alte. „Wahrhaftig, das Herz kam mir gleich aufdie Zunge, — aber Ihr könut's nicht selber sein; denn Ihrseht größer und männlicher aus, als ehedem."
„Ich bin es aber doch!" sagte er seufzend und lächelndzugleich. „Ich glaube, diese Tracht macht mich größer, unddiese Zeit macht aus Knaben Männer."
„Traurige Zeiten, wahrlich!" wiederholte die Alte, „undschlimm genug, daß Ihr dabei in Gefahr kommen müßt!Aber was hilft's? — Ihr seid schlecht genug behandelt wor-den, und, wie ich Eurem Oheim sagte: ein Wurm krümmtsich, wenn man auf ihn tritt."
„Ihr habt mich immer vertheidigt, Ailie, und keinen Ta-del auf mich bringen lassen, als von Euch selbst; das weißich. — Aber wo ist mein Oheim?"
„In Edinbnrg," erwiedertc Alison; „der brave Mannhielt's für das Beste, sich an's Kamin zu setzen, wenn derRauch aufsteigt, — ein geplagter Mann ist's und ein furchtsa-mer Mann. — Doch Ihr kennt ja den Herrn so gut als ich."
„Seine Gesundheit hat doch hoffentlich nicht gelitten?"fragte Heinrich.
„Nicht der Rede werth!" antwortete die Haushälterin;„auch sein Vermögen nicht. Wir wahrten uns, so gut wirkonnten; und obgleich uns die Reiter von Tillictudlem dierothe Kuh und die alte Hackie genommen, (Ihr werdet Euch