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neter Schaaren zu werden, war in öffentliche Angelegenheitenernstlich verwickelt, hatte Freunde zu ermuntern, Feinde zubekämpfen und fühlte sein eigenes Geschick mit einem Volks-aufstande und mit Empörung verknüpft. Er schien plötzlichaus den romantischen Träumen der Jugend in die Sorgenund Bestrebungen des Mannes versetzt. Alles, was ihn frü-her gefesselt, war jetzt seinem Gedächtniß entschwunden, undselbst seine Liebe zu Edith» schien einen Mannlichern unduneigennütziger» Charakter angenommen zu haben, da siemit andern Pflichten und Gefühlen vermischt und in Contrastgetreten war. Als er diese plötzliche Veränderung, die Um-stände, unter denen sie eingetreten war und die möglichenFolgen seiner jetzigen Laufbahn erwog, wich die seine Seeledurchbcbendc Acngstlichkcit der Glut einer hochherzigen Zu-versicht.
„Wenn ich fallen muß," sagte er, „so wcrd' ich jung fal-len; meine Absichten werden mißdeutet, meine Handlungenvon Denen verdammt werden, deren Beifall mir über Allesging. Aber das Schwert für Freiheit und Vaterland ist inmeiner Hand, und ich werde nicht unedel, nicht ungerächtfallen. Mögen sie mich beschimpfen, mögen sie meine Gebeinedem Galgen preisgeben: einst kommt die Zeit und dieSchmach fällt auf das Haupt Derer, die mich geschmäht!Und der Himmel, dessen Name während dieses unnatürlichenKrieges so oft entweiht ward, wird für die Reinheit meinerAbsichten zeugen, die mich geleitet."
Als Heinrich zu Milnwood ankam, verkündete sein Pochenan der Pforte nicht mehr das unruhige Gewissen des unbe-dachtsamen Jünglings, der kein Maaß kannte, sondern dieZuversicht eines Mannes, der im Vollbesitz seiner eigenenRechte und Herr seiner Handlungen ist, — kühn, frei und