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Loudonhill ermuthigt und gelockt, als durch die letzte unglück-liche Unternehmung zurückgeschreckt. Viele von diesen schlossensich hauptsächlich an Mortons Abtheilung. Zu seiner Krän-kung aber mußte er bemerken, daß das Mißtrauen der Parteider Schwärmer immer mehr gegen ihn zunahm. Er verbes-serte die Kriegszucht und die Ordnung seiner Leute mit einerin seinem Alter ungewöhnlichen Klugheit; das aber nanntensie Vertrauen auf den fleischlichen Arm, und wegen seiner gro-ßen Duldsamkeit gegen die religiösen Meinungen und Ge-bräuche Anderer gaben sie ihm den Spitznamen G allio, alsEinem, dem Alles gleichgültig sei. Was aber noch schlimmerwar, der Pöbel der Insurgenten, der stets Denen den laute-sten Beifall zollt, welche ihre religiösen und politischen Mei-nungen auf's Aeußerste treiben und Diejenigen haßt, die ihndempJoche rer Kriegszucht unterwerfen wollen, zog entschiedendie schwärmerische» Anführer, in deren Reihen die Begeiste-rung für die Sache den Mangel an Ordnung und Gehorsamersetzte, Morton vor, der sie diesen Beschränkungen unterwer-fen wollte. Kurz, während er die Hauptlast des Befehlsha-bers trug (denn seine College» traten ihm willig Alles ab,was mühsam und beschwerlich war), hatte er doch nicht dasAnsehen, das seine Anordnungen allein wirksam machen konnte.
Trotz aller dieser Schwierigkeiten hatte er während eini-ger Tage einen solchen Grad von Disciplin in der Armee ein-geführt, daß er glaubte, Glasgow zum zweiten Male mit derHoffnung des glücklichsten Erfolgs angreifen zu können.
Es ist nicht zu zweifeln, daß Mortons inniger Wunsch, sichmit Oberst Grahame von Claverhouse zu messen, von dem ersolche Unbill erlitten, Antheil an diesen ungewöhnlichen An-strengungen hatte. Aber Claverhouse vereitelte diese Hoffnung;denn zufrieden mit dem Vvrtheil, den ersten Angriff auf Glas-