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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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Gefecht ward jetzt verzweifelt. Der enge Weg war mit Bur-ley's Leuten gefüllt, die zur Unterstützung ihrer Gefährtenvordrangen. Durch Lord Evandale's Zuruf und Gegenwartermuntert, fochten die Soldaten wie rasend. Ihre geringeAnzahl ward einigermaßen durch ihre größere Geschicklichkeitund höhere Stellung ersetzt, die sie theils mit Piken undHellebarden, theils mit Flintenkolben und Schwertern verthei-digtcn. Di« innerhalb des Schlosses suchten ihren Kameradenzu helfen, so oft sie nämlich ihre Kanonen so richten konnten,daß ihre Freunde nicht gefährdet wurden. Die rings zer-streuten Scharfschützen feuerten unablässig auf Alles, was sichauf den Zinnen zeigte. Das Schloß war in Dampf gehülltund die Felsen widerhallten vom Geschrei der Kämpfenden.Mitten in dieser Verwirrung hätte ein sonderbarer Zufall dieVeste beinahe in die Hände der Belagerer gebracht.

Cuddie Headrigg, der mit den Scharfschützen vorgcdrungenwar, kannte jeden Fels und Busch in der Nähe des Schlosses,wo er' so oft mit Jenny Denuifon Nüsse gesammelt, und wardurch diese Ortskenntniß im Stande, viel weiter vorzudringen,als die meisten seiner Gefährten, drei oder vier ausgenommen,die ihm auf der Ferse folgten. Nun war Cuddie, obgleich imGanzen ein wackerer Bursche, durchaus kein Freund der Gefahr,weder um ihrer selbst willen, noch wegen des mit ihr verbun-denen Ruhmes- Er hatte daher bei seinem Vordringen, wieman zu sagen pflegt, den Stier keineswegs bei den Hörnerngepackt, oder sich dem feindlichen Feuer allzusehr ausgesetzt.Im Gegentheil hatte er sich allmälig von dem Schauplätze desKampfes zurückgezogen und sich dann links gewandt, bis er aneine Seite des Schlosses kam, wo kein Gefecht war und welchedie Vertheidiger, im Vertrauen auf die Unzugänglichkeit des stei-len Felsens, unbesetzt gelassen. Auf dieser Seite war aber ein