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er ohne diese Großmuth des Feindes gewiß den Tod gefundenhätte- Ein Fenerregen blitzte nun von allen Seiten des steilenBerges, auf dem das Schloß stand. Bon Busch zu Busch,von Fels zu Fels, von Baum zu Baum rückten die Schützenvor, klimmten sie an Wurzeln und Zweigen hinan, und hat-ten zugleich mit ungünstigem Boden und feindlichem Feuer zukämpfen. Endlich waren sie so hoch gekommen, daß mehrerevon ihnen im Stande waren, in die Verschanzung gegen dieBelagerten zn feuern, die von dieser Seite nicht gedeckt wa-ren, und Burley benutzte die Verwirrung des Augenblicksund drang von vorn auf sie ein- Sein Angriff geschah mitderselben Wutb, wie das erste Mal, und fand mir wenig Wi-derstand, da die Vertheidiger über das Vordringen der Scharf-schützen bestürzt waren, welches diese in ihrer Flanke bewirk-ten. Entschlossen, seinen Vortheil zu benutzen, verfolgteBurley, mit der Axt in der Hand, den Trupp bis zur drittenund letzten Verschanzung und drang zugleich mit ihm ein.
„Nieder! Nieder mit den Feinden Gottes und seines Vol-kes! — Kein Pardon! — Das Schloß ist unser!" rief er,seine Freunde zu ermuthigen. Die Unerschrockenen unter die-sen folgten ihm auf dem Fuße, während die Andern mit Aex-ten, Spaten und anderen Werkzeugen die Erde aufwarfen,Bäume fällten und so in aller Eile bemüht waren, hinter derzweiten Verschanzung eine Schutzwehr zu errichten, um sichden Besitz derselben sichern zu können, im Fall das Schloßnicht durch diesen raschen Angriff genommen würde.
Lord Evandale konnte seine Ungeduld nicht länger zügeln-Er griff mit einigen Kriegern an, die man im Schloßhofe zu-rückgehalten hatte, und obgleich er noch den Arm in der Schlingetrug, ermuthigte er sie auf jede Weise, ihren Gefährten bei-znstehen, die im Kampfe mit Burley begriffen waren. Das