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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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Davon, daß Heinrich Morton von Milmvood bei denRebellen, und einer der Anführer ist."

Das ist eine Lüge!" sagte Edith«eine unverschämteVcrläumdung! Und Du nimmst Dir viel heraus, mir das wie-der zu erzählen. Heinrich Morton ist unfähig, eine solcheVerrätherei zu begehen an König und Vaterland solcheGrausamkeit gegen mich gegen alle unschuldige, wehr-lose Opfer, wollt' ich sagen, die im Bürgerkriege leiden müs-sen. Ich sage Dir, er ist dessen ganz und gar unfähig.

Ach, theures Fräulein," erwiderte Jenny, immer noch aufihrem Text beharrend,man muß besser bekannt sein mitjungen Leuten, als ich es bin, oder je werden mag, um genauzu wissen, zu was Allem sie fähig sind. Aber da ist der alteTom und ein anderer Geselle dagcwesen in Mützen und grauenPlaids, wie Landlcntc, um zu recog rccognosciren wie'sJohn Gudyill nennt; diese sind unter den Rebellen gewesenund haben ausgcsagt, sie hätten den jungen Milnwood aufeinem erbeuteten Dragonerpferd reiten sehen, bewaffnet mitSchwert und Pistolen wie die Andern, Hand in Hand mitden Rebellen, und er habe die Leute einexercirt und comman-dirt; der Cuddic immer hinterdrein in einer gestickten WesteBothwells und einem aufgckrämpten Hut mit blauer Schleifedaran, wegen der Covenantsgeschichte (Cuddie hatte aber sonstdie blauen Bänder gern) und in einem gefältelten Hemde,just wie ein Edelmann das ziemt sich für Seinesgleichen,freilich!"

Jenny," sagte Editha hastig,der Bericht dieser Leutekann unmöglich wahr sein; mein Oheim hat ja bis auf diesenAugenblick noch nichts davon gehört."

Weil Tom Halliday," antwortete die Zofe,fünf Minu-ten später als Lord Evandale in's Schloß kam, und als