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er hörte, Seine Herrlichkeit sei da, vermaß er sich hoch undtheuer, der gottlose Wicht, er wolle dem Major keinen Rap-port bringen, wie er's nannte, da ein Offizier von seinemeigenen Regimente da sei. So wollt' er durchaus nichts sa-gen, bis Lord Evandale am nächsten Morgen erwachte; nurmir hat er was davon gesagt — " (hier blickte Jenny zu Bo-den), „um mich wegen des Cuddie zu kränken."
„Sichst Du, einfältig Ding," sagte Edith«, wieder Muthfassend, „das ist ein Kniff von dem Burschen, um Dich zunecken."
„Nein, nein, gnädiges Fräulein, das kann nicht sein; dennJohn Gndyill nahm den andern Dragoner — (s' ist ein altergarstiger Kerl, ich weiß nicht, wie er heißt,) — mit in denKeller und gab ihm ein Glas Branntwein, um ihn sich aus-schwatzen zu lassen, und da erzählte er denn Alles, so wie'sder Tom Halliday gesagt hat, Wort für Wort, und HerrGudyill war in solcher Wnth, daß er's uns gleich wieder er-zählte und sagte, die ganze Rebellion komme nur von derDummheit der Lady, des Majors und Lord Evandales her,die gestern Morgen den jungen Milnwood und Cuddie los-gebettelt hätten-, denn wenn diese ihre Strafe erlitten, wäreRuhe ihm Lande — und wahrhaftig, ich glaub's selbst."
Diese letzte Erklärung setzte Jenny aus Unwillen über dieäußerst hartnäckige Ungläubigkcit ihrer Gebieterin hinzu, wardaber augenblicklich durch die Wirkung beunruhigt, die ihreNachricht auf das Fräulein hervorbrachte, eine um so heftigereWirkung, da Edith« in den Grundsätzen und Vorurtheilender bischöflichen Kirche erzogen war. Sie ward plötzlich lei-chenblaß, ihr Athem stockte, ihre Glieder bebten, und so sanksie halb ohnmächtig auf den Sessel. Jenny versuchte es mitkaltem Wasser, verbrannte Federn, löste das Schnürband und