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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
Seite
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Mit diesen Worten verließ er das Zimmer.

Ein trefflicher und bescheidener Jüngling!" sagte derMajor.

Gar nicht so eingebildet," sagte die Lady,wie jungeLeute oft sind, welche glauben, sic wüßten besser Krankheitenzu behandeln, als erfahrene Leute."

Und so ein edelmüthiger, schmucker, junger Herr," sagteJenny Dennison, die während des letzten Thesis der Unter-haltung eingetretcn war und nun mit ihrer Gebieterin alleingelassen wurde, da sich der Major zu seinen militärischen Ge-schäften, und Lady Margaretha zu ihren medicinischen Vor-bereitungen wegbegeben hatten.

Editha beantwortete diese Lobeserhebungen mit einem Seuf-zer; aber trotz ihres Schweigens wußte sie doch besser, alsirgend ein Anderer, wie sehr das Lob verdient sei.

Jenny versäumte indessen nicht nach ihrer Weise fortzu-fahren.

Am Ende hat die gnädige Frau doch Recht, wenn siesagt, den Presbyterianern sei nicht zu trauen treuloses,nichtsnutziges Gesindel. Wer hätte denken sollen, daß derjunge Milnwood und Cuddie Headrigg sich zu den schurkischenRebellen schlagen?"

Was meinst Du mit diesem unsinnigen Geschwätz, Jenny?"sagte das Fräulein höchst unwillig.

Ich weiß, Ihr hvrt's nicht gern," antwortete Jennydreist,und ist mir auch just nicht angenehm davon zu sprechen;aber am Ende kommt's Euch ja doch zu Ohren, denn dasganze Schloß ist voll davon."

Voll, von was, Jenny? Willst Du mich toll machen?"sagte Editha ungeduldig.