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sobald er kann. Daran zweifle ich gar nicht. Ich kenne seineGrundsätze und weiß, er verabscheut ihr Geplärre und ihreHeuchelei- Ich Hab' ihn oft über die Pedanterei des altenpresbyterianischcn Schurken Pfundtext lachen hören, der dieJndulgenz der Regierung jahrelang genossen, und jetzt beimAngriff sich in seiner wahren Gestalt zeigt und sich mit dreiViertheilcn seiner ftutzöhrigen Gemeinde auf den Weg gemachthat, um zu dem Heere der Fanatiker zu stoße». — Aber wieseid Ihr entkommen, nachdem Ihr das Schlachtfeld verlassen?"
„Ich ritt aus Leibeskräften, wie ein abtrünniger Ritter,"antwortete Evandale lächelnd. „Ich schlug den Weg ein, answelchem ich einen Feind zu treffen am wenigsten fürchtendurfte, und fand mehrere Stunden Obdach — Ihr werdetschwerlich errathen, wo?"
„Im Schlosse Bracklam vielleicht," sagte die Lady, „oderim Hause eines andern loyalen Edelmanns?"
„Nein, gnädige Frau. Ich ward in mehr als einem Hausedieser Art unter manchem erbärmlichen Vorwände abgewiesen,aus Furcht, der Feind möchte meiner Spur folgen; aber ichfand Zuflucht in der Hütte einer armen Wittwe, deren Gattevor kaum drei Monaten von einer Abtheilung unserer Schaarerschossen worden und deren beide Söhne sich in diesem Augen-blicke unter den Insurgenten befinden."
„Wirklich?" sagte Lady Margaretha Bellenden; „war einfanatisches Weib solcher Großmuth fähig? Mißbilligte sievielleicht die Glaubensmcinungen ihrer Familie?"
„Durchaus nicht, gnädige Frau," fuhr der junge Edelmannfort; „sie war in ihren Grundsätzen eine strenge Presbyteriane-rin; aber sie sah mein Unglück und meine Gefahr, erblicktein mir nur den Nebenmenschcn und vergaß, daß ich Ritterund Soldat bin. Sie verband meine Wunden, ließ mich auf