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sen sie außerdem gewiß hätten ermangeln müssen. Auch dursteer hoffen, einen Vergleich zwischen ihnen und dem presbyteria-nischen Heere zn Stande bringen zn können, der ihnen wäh-rend des bevorstehenden Krieges sichere Neutralität gewähre-
Zehntes Kapitel.
Ein Ritter von dem Schlachtfeld zeucht,Deß Noß von Blut und Regen feucht.
Finlay.
Wir müssen nun zu der Veste Tillietudlem und deren Be-wohner zurückkehren. Der erste Morgen nach der Schlachtvon Loudonhill dämmerte über deren Zinnen, und die Ver-thcidiger hatten bereits die Arbeit begonnen, durch welche sieden Platz haltbar zu machen hofften, als der Wärter auf derWarte das Zeichen gab, daß ein Reiter sich nähere, und baldverrieth dessen Kleid den Offizier der Leibwache. Die lang-samen Schritte des Pferdes, wie die vorgebeugte Haltung desReiters, bekundeten deutlich, daß dieser krank oder vorwundetsei. Das Pförtchen ward sogleich zu seinem Empfange ge-öffnet, und Lord Evandale ritt in den Hofraum, so sehr vonBlutverlust erschöpft, daß er ohne Beistand nicht abzusitzen ver-mochte. Die Damen schrieen auf vor Erstaunen und Schre-cken, als er auf einen Diener gelehnt in die Halle trat; denn,bleich wie der Tod, von Blut befleckt, die Uniform beschmutztund zerrissen, das Haar in wilder Unordnung, glich er mehr ei-