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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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nein Gespenst, als einem menschlichen Wesen. Aber der nächsteAusruf war der Ausdruck der Freude über seine Rettung.

Gott sei Dank," rief Lady Margaretha,daß Ihr hierseid aus den Händen der blutdürstigen Mörder, die so vieltreue Diener des Königs hingewürgt."

Gott sei Dank," fügte Edith« hinzu,daß Ihr hier sicherseid! Wir haben das Schlimmste gefürchtet. Aber Ihr seidverwundet, und ich fürchte, wir haben nur wenig Mittel,Euch beizustehen-"

Das sind nur Hiebwunden," antwortete der junge Edel-mann, indem er sich niederließ;der Schmerz ist nicht derRede wcrth und nur der Blutverlust hat mich erschöpft. Abercs war nicht meine Absicht, Eure Gefahr und Noth durch meineSchwäche zu vermehren, sondern womöglich Euch Erleichterungzu verschaffen. Was kann ich für Euch thun? Erlaubtmir, Lady Margaretha, als Euer Sohn zu denken und zuhandeln, und Ihr, Edith«, als Euer Bruder!"

Die letzten Worte sprach er mit einigem Nachdruck, gleich-sam fürchtend, seine Ansprüche als Bewerber möchten seineangebotenen Dienste für Edith« lästig machen. Sie war zwarnicht unempfindlich gegen sein Zartgefühl; aber der jetzigeAugenblick gestattete keinen Gefühlsaustausch.

Wir rüsten uns zur Vertheidigung," sagte die alte Ladymit vieler Würde;mein Bruder hat den Befehl über die Be-satzung übernommen, und so Gott will, werden wir die Re-bellen nach Gebühr empfangen."

Wie gern," sagte Evandale,würde ich an der Verthei-digung des Schlosses Antheil nehmen! Aber in meiner jetzigenLage wäre ich Euch nur eine Last, wo nicht noch etwas Schlim-meres; denn die Nachricht, daß ein Offizier der Leibgardenim Schlosse sei, wäre für die Schurken genug, sich dessen mit