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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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Gewalt hatten beide Hauptfactionen des ordnungslosen Hee-res Sorge getragen, daß jede Drei von ihrer Zahl sandte.Auf Seiten der Cameroniancr waren Burley, Macbriar undPauker, und ans Seiten der Gemäßigten, Pfundtext, HeinrichMorton und ein kleiner Gutsbesitzer, der Laird von Langcalegenannt. So hielten sich beide Parteien im Ausschuß dasGleichgewicht, obwohl es wahrscheinlich war, daß die heftigePartei, wie gewöhnlich in solchen Fällen, mit der größtenKraft handeln würde. Sie führten indessen ihre Verhandlun-gen mehr wie Menschen dieser Welt, als man von ihrem Be-nehmen am vorigen Abend hätte erwarten sollen. Nach reif-licher Erwägung ihrer Mittel und Lage, und ihrer wahrschein-lichen Verstärkung, kamen sie überein, für diesen Tag in ihrerStellung zu verbleiben, um die Mannschaft gehörig ansruhenzu lassen und die Verstärkung abznwarten; am nächsten Tagesollte aber nach Tillictudlem anfgebrochen und diese Veste derBosheit, wie sie sich ausdrückten, zur Uebergabe aufgefordcrtwerden. Ergäbe sie sich nicht, so solle ein Sturm versuchtwerden, und wenn dieser mißlänge, solle der Platz von einemTheile des Heeres blokirt und womöglich durch Hunger be-zwungen werden, während die Hauptmacht weiter vorrückcnsollte, um Claverhouse und Lord Roß aus der Stadt Glas-gow zu verjagen. Dies war der Beschluß des Kriegsraths,und Mortons erste Unternehmung im thätigen Leben war alsowahrscheinlich der Angriff eines Schlosses, das der Großmut-ter seiner Geliebten gehörte, und von ihrem Verwandten, demMajor Bellenden, vcrthcidigt ward, dem er persönlich so vielVerbindlichkeiten schuldete. Er selbst fühlte das Drückende sei-ner Lage, tröstete sich aber mit dem Gedanken, daß seine neu-crworbene Gewalt ihm jedenfalls die Mittel geben werde, denBewohnern von Tillictudlem einen Schutz zu gewähren, des-