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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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Nein, nein, Sir," antwortete Cuddic;sagt' ich Euchnicht, als ich damals an's Pferd gebnndcn war, daß ich EuerDiener sein wolle, wenn ich je wieder los käme? und Ihrsagtet nicht Nein! dazu. Nun, wenn das nicht dingen heißt,so sag' ich nichts. Ihr habt mir freilich kein Handgeld gege-ben; aber Ihr habt mir doch genug gegeben in Milnwood."

Gut, Cuddic! wenn Du darauf bestehst, es auf meinungünstig Geschick zu wagen."

>,O ja, das wird schon wieder günstig für uns Alle, dafürbin ich gut," antwortete Cuddic fröhlich;wenn nur erst meinealte Mutter gut untergebracht wäre! Ich Hab' das Kriegs-handwerk beim rechten Ende angefangen."

Mit Plündern vermuthlich?" sagte Morton;denn wiehättest Du sonst zu diesem Mantelsacke kommeu können?"

Ich weiß nicht, ob das Plündern heißt," entgcgneteCuddic;aber man kommt ganz natürlich dazu und ist einprofitables Gewerbe. Unsere Leute hatten schon die todtcnDragoner ausgczogen, ganz splittcrnackend, noch eh' wir los-kamcn. Als ich aber merkte, daß die Whigs dem Paukerund den Andern zuhörten, da macht' ich mich auf die Beine,um fütz mich und Euch was zu erschnappen. So ging ich nunetwas rechts den Sumpf entlang, wo ich Pferdespuren be-merkte, und kam auch richtig an einen Platz, wo's ziemlichkunterbunt hcrgegangen sein muß; denn die armen Schelmelagen noch da in ihren Kleidern, just wie sie dieselben amMorgen angezogen hatten. Niemand hatte die Leichen auf-gefunden und wen fand ich in der Mitte liegen? Unfernalten Bekannten, den Sergeanten Bothwell."

So, ist er gefallen?" fragte Morton.

,Ei freilich!" antwortete Cuddie.Seine Augen warenoffen, seine Stirne gerunzelt und seine Zähne zusammengeklemmt,