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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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weltlichen Angelegenheiten seine Obergewalt anerkennen, so langesie mit gebührender Rücksicht auf die Freiheit der Unterthanenund im Einklang mit den Reichsgesetzen ausgeübt werde. Aberdie wildere Sekte, von ihrem Führer Richard Cameron, Came-roniancr genannt, verwarfen den regierenden Monarchen, sowie jeden seiner Nachfolger, der nicht den feierlichen Bundoder Covenant anerkennen würde. In dieser Partei war alsoder Samen der Zwietracht dick ansgesäet, und Balfour, soschwärmerisch er auch war und so sehr er auch den heftigstenLehrsätzen anhing, sah im Voraus das Verderben der allge-meinen Sache, wenn man auf jenen Grundsätzen beharrte ineiner Zeit, wo Einigkeit so nöthig war. Darum mißbilligteer den redlichen, graden Eifer Macbriars und wünschte eit-rigst den Beistand der gemäßigten Partei der Presbyterianerbeim Umsturz der Negierung zu gewinnen, hoffend, ihr baldvorschreiben zn können, was an deren Stelle treten solle.

Er war also besonders bemüht, sich Heinrich Mortons Bei-tritt zur Sache der Insurgenten zu sichern. Das Andenkenseines Vaters war allgemein geachtet unter den Presbyteria-nern, und da nur wenige von gutem Stande sich den Insurgen-ten zugcsellt, so konnte der junge Mann bei seiner Familie undseinen Aussichten sicher sein, zum Anführer gewählt zu werden.Durch Morton, den Sohn seines alten Äriegsgefährten, hoffteBurley einigen Einfluß auf den gemäßigter« Theil des Heereszu gewinnen und sich bei ihnen endlich so in Gunst zu sehen,daß er zum Oberbefehlshaber ernannt würde, was das Zielseines Ehrgeizes war. Er hatte also, ohne abzuwarten, bisein Anderer den Gegenstand anregte, dem Kriegsrathe dieFähigkeiten und Gesinnung Mortons gerühmt und leicht des-sen Erhebung zu dem beschwerlichen Posten eines Anführersin diesem uneinigen und undisciplinirten Heere erreicht.