Schlau und triftig waren die Gründe, durch welche Bal-fonr, sobald er seines minder listigen und starrköpfigen Gefährten,Macbriar, los war, Morton zur Annahme der gefährlichen Be-förderung zu bewegen strebte. Zwar suchte er weder zu leug-nen noch zu verhehlen, daß die Ansichten, die er selbst in Bezugauf Kirchenrcgiment hege, mit denen des Predigers, der sie soeben verlassen, vollkommen übereinstimmteu. Allein er behauptete,da die Angelegenheiten des Volkes in einer so verzweifelten Lageseien, so sollten kleine Meinungsverschiedenheiten Diejenigen,welche im Allgemeinen das Wohl ihres bedrückten Vaterlandeswünschten, nicht abhalten, das Schwert für dasselbe zu ziehen.Manche Streitpunkte, wie zum Beispiel der über die Jndulgenz,entsprängen ans Umständen, welche anfhören würden, sobaldihr Versuch gelänge, das Land zu befreien; denn die siegreichenPresbyterianer würden dann nicht nöthig haben, einen solchenVertrag mit der Regierung abzuschließcn, und mit Abschaffungder Jndulgenz werde aller Streit über die Rechtmäßigkcit der-selben ein Ende haben. Besonders nachdrücklich sprach er überdieNvthwcndigkeit, den jetzigen günstigenZeltpunkt zu benutzen,bei der Gewißheit, daß die ganze Macht der westlichen Grafschaf-ten auf ihrer Seite sein werde, sowie über die schwere Schuld,welche Diejenigen auf sich laden würden, welche bei der Noth desVaterlandes und der wachsenden Tyrannei aus Furcht odcrGlcich-gültigkeit ihre thätige Hülfe der guten Sache entzögen. Mor-ton bedurfte dieser Gründe nicht, um sich einer Verbindung an-zuschließen, die nur irgend cineAnsflcht znrBefreinng seines Va-terlandes bot. Er zweifelte indessen sehr, ob der jetzige Versuchdurch die gehörigen Strcitkrä'fte unterstützt werden, und obman die errungenen Vorthcilc mit Weisheit und Mäßigungbenutzen würde. Indem er aber die Unbilden erwog, die erselbst erfahren und seine Mitbürger täglich erduldeten, und die
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