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11 (1851) Die Schwärmer
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und blickte aus dem Fenster auf die Dragoner, welche untenam Bache ihre Pferde fütterten und sich selbst erfrischten.

Ja," antwortete Claverhouse,meine Schufte haben we-nig Versuchung auszureißen oder sich weiter zu zerstreuen, alsder erste Schrecken sie treibt. Es ist just nicht viel Freund-schaft und Höflichkeit zwischen ihnen und den Bauern diesesLandes; jedes Dorf, durch welches sie kommen, ist bereit, gegensie aufzustchen, und so werden die Schurken durch eine heil-same Furcht vor Spieße», Piken, Heugabeln und Besenstielenzu ihren Fahnen zurückgetrieben. Doch laßt uns jetzt vonEuren Planen und Bedürfnissen sprechen, und von den Mitteln,mit Euch in Verbindung zu bleiben. Um Euch die Wahrheitzu sagen, ich zweifle daran, mich lange in Glasgow haltenzu können, selbst wenn ich mich mit Lord Roß vereinigt habe;denn dieser vorübergehende und zufällige Erfolg der Schwärmerwird den Teufel in allen westlichen Grafschaften losmachen."

Sie besprachen sich nun über den Vertheidigungsplan ge-meinschaftlich und verabredeten einen Briefwechsel im Fall einesallgemeinen Aufstandes, der zu erwarten war. Claverhouseerneuerte sein Anerbieten, die Damen nach einem sichern Ortezu geleiten; aber, Alles wohl erwogen, glaubte Major Bellen-den, sie würden auf Tillietudlem eben so sicher sein."

Der Oberst nahm dann einen höfliche» Abschied von LadyMargaretha und Miß Bellenden, und versicherte ihnen, daß erzwar jetzt wider Willen sie in Gefahr zurücklaffen müsse; cssolle jedoch seine erste Sorge sein, sich in ihrer Meinung alsguter und treuer Ritter wieder hcrzustellcn, und sie könntendarauf rechnen, ihn bald zu sehen, oder von ihm zu hören.

Voll Furcht und Zweifel, war Lady Margaretha kaum imStande, auf eine Rede zu antworten, die mit ihrer Art zufühlen und sich auszudrücken so sehr übereinstimmte; sondern