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11 (1851) Die Schwärmer
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begnügte sich, Claverhonse Lebewohl zu sagen und ihm für denBeistand zu danken, den er ihnen znrückzulassen versprochen.Gern hätte Edith« nach Heinrich Mortons Schicksal gefragt;sie konnte aber keinen Vorwand dazu finden, und tröstete sichnur mit der Hoffnung, daß ihr Oheim in der langen Unter-redung mit Claverhonse davon gesprochen habe. Hierin sahsie sich aber getäuscht; denn der alte Ritter war so sehr mitden Pflichten seines neuen Amtes beschäftigt, daß er kaum einanderes Wort mit Claverhonse gesprochen hatte, als übermilitärische Angelegenheiten, und wahrscheinlich hätte er unterdiesen Umständen ebensowohl das Schicksal seines eigenen Soh-nes, als das seines Freundes vergessen.

Claverhonse ritt jetzt den Hügel hinab, auf welchem dasSchloß lag, nm seine Truppen wieder in Bewegung zu sehen,und Major Bellenden begleitete ihn, um das Detachement inEmpfang zu nehmen, welches auf dem Schlosse bleiben sollte.

Ich werde Euch Len Jnglis hier lassen," sagte Claver-house,denn in meiner Lage kann ich keinen Offizier entbeh-ren; Alles, was wir durch vereinigte Kräfte thun können, ist,unsere Leute zusammenznhalten. Doch, sollte einer der vermiß-ten Offiziere sich zeigen, so ermächtige ich Euch, ihn zurück-zuhalten; denn meine Burschen unterwerfen sich nicht leichtdem Befehle eines Andern."

Die Reiter waren nun anfmarfchirt; er rief sechzehn Mannbei Namen und stellte sie unter Befehl des Corporals Jnglis,den er auf der Stelle znm Sergeanten beförderte.Und laßtEuch noch gesagt sein," schloß er,ich lasse Euch hier zurück,das Hans der Lady zu vertheidigen, unter dem Befehl ihresBruders, des Majors Bellenden, eines getreuen Dieners desKönigs. Ihr habt Euch tapfer, mäßig, ordentlich und gehor-sam zu betragen, dann wird auch Jedem eine schöne Be-

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