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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
Seite
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er würde über Mortons Sicherheit wachen und ihn aus allenGefahren retten, denen ihn seine Gefangenschaft und der gegenihn erregte Argwohn wiederholt aussetzen mußte? Sie über-ließ sich also herzbrechenden Besorgnissen, ohne der mannig-fachen Trostgründe zu achten, die Jenny Dennison nach einan-der vorbrachte, wie ein geschickter Feldherr, der mit seinen ver-schiedenen Divisionen einen regelmäßigen Angriff bewirkt. Erst-lich war Jenny moralisch überzeugt, daß dem jungen Milnwoodnichts Leides geschehen würde, und wenn es geschah, so lagja ein Trost in dem Gedanken, daß Lord Evandale eine bessereund geeignetere Partie sei; dann war alle Wahrscheinlichkeitfür eine Schlacht, in welcher besagter Lord Evandale umkom-men könnte, und dann hätte der Spaß ein Ende, dann,wenn die Whigs siegten, so konnten Morton und Cuddie in'sSchloß kommen und die Geliebten ihres Herzens mit Gewaltentführen.

Ich vergaß Euch zu sagen, gnädiges Fräulein," fuhr dasMädchen fort, indem sie das Schnupftuch vor die Augen hielt,der arme Cuddie ist in den Händen der Philister, so gutwie der junge Milnwood, und ward diesen Morgen als Ge-fangener hergebracht, und ich that dem Tom Halliday schön,daß er mich zu dem armen Burschen gehen ließ; aber Cnddiewar nicht so dankbar, als er hätte sein sollen, doch," setzte siemit verändertem Tone hinzu und nahm schnell das Schnupf-tuch von den Augen,ich will mir die Augen auch nicht län-ger dcßhalb verderben. Es bleiben noch junge Burschen genugübrig, wenn man auch die Hälfte davon aufhängte."

Die übrigen Bewohner des Schlosses waren ebenfalls miß-muthig und ängstlich. Lady Margaretha glaubte, daß OberstGrahame, als er eine Hinrichtung vor der Thür ihres Hausesbefohlen und ihren Vorstellungen kein Gehör gegeben, die

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