ber; noch seid Ihr dienende Priester am Altäre mit Rauchfaßund Fackeln, sondern Ihr haltet in Euren Händen das Schwertund den Bogen und die Waffen des Todes. Und dennoch,wahrlich ich sage Euch, als noch der alte Tempel stand in sei-ner ersten Herrlichkeit, ward kein angenehmeres Opfer darge-Lracht, als das, so Ihr an diesem Tage dem Herrn geweiht,indem Ihr niedergemetzelt den Zwingherrn und Bedrücker, dader Felsen Euer Altar war und der Himmel Euer gewölbtesHeiligthum und Eure guten Schwerter die Opfermesser. Da-rum lasset nicht stehen den Pflug in der Furche, — wendetEuch nicht ab von dem Pfade, den Ihr betreten, gleich denberühmten Helden der Vorzeit, die Gott erhob zur Verherr-lichung seines Namens und zur Erlösung seines betrübten Vol-kes, — haltet nicht an auf der Bahn, die Ihr laufet, auf daßdas Ende nicht schlimmer sei, denn der Anfang. Darum pflan-zet auf ein Banner im Lande; stoßet in die Trompete auf denBergen, lasset den Schäfer nicht länger säumen in der Hürde,oder den Säemann fortgehen auf dem gepflügten Felde, son-dern macht scharf die Wacht, wetzet die Pfeile, glättet dieSchilde, ernennet Hanptleute von Tausenden und Hauptleutevon Hunderten, von Fünfzigen und von Zehnen; ruft zusam-men das Fußvolk, gleich dem Rauschen des Windes, und las-set herbeikommen die Reiter, gleich dem Getöse vieler Gewäs-ser; denn die Pfade der Verwüster sind gehemmt, ihre Ruthensind verbrannt und das Angesicht ihrer streitbaren Männerhat sich zur Flucht gewendet- Der Himmel ist mit Euch ge-wesen und hat zerbrochen den Bogen der Gewaltigen; darumsei das Herz eines Jeglichen wie das Herz des Maccabäus,die Hand eines Jeglichen wie die Hand des gewaltigen Sim-sen, das Schwert eines Jeglichen wie das Schwert Gideons,das sich nimmer gewendet von der Schlacht; denn das Ban-
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten