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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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Munde durch üble Anwendung erniedrigt war, hatte in Mac-briars Ermahnungen eine volle, feierliche Wirkung, gleich denSonnenstrahlen, welche sich durch die mit Heiligen und Mär-tyrern bemalten Fenster einer alten gvthischcn Kathedrale brechen.Er malte die Zerstörung der Kirche während der letzten Pe-riode ihres Elends mit den lebendigsten Farben ans. Er ver-glich sie mit Hagar, die in wasserloser Wüste über das ver-löschende Leben ihres Kindes wacht; mit Zudah, die unterihrem Palmbaume über die Zerstörung ihres Tempels klagt;mit Rahel, die um ihre Kinder weint und den Trost von sichweist. Aber er schwang sich zur wilden Erhabenheit empor,als er die noch vom Schlachtenblnt triefenden Männer anredete:Eure Kleider sind gefärbt aber nicht vom Safte derKelter; Eure Schwerter sind mit Blut getränkt, aber nichtmit dem Blute der Ziegen und Lämmer; der Staub der Wüste,auf der Ihr steht, ist gedüngt mit Blut, aber nicht mit demBlute der Stiere; denn der Herr hat ein Opfer in Bozrahund ein großes Blutbad im Lande Jdumäa. Das waren nichtdie Erstlinge der Heerde, das kleine Vieh zum Brandopfer,deren Leiber da liegen, gleich dem Dünger auf dem gepflügtenFelde des Landmanns; dies ist nicht der Geruch von Myrrhen,von Weihrauch oder von süßen Kräutern, der aufsteigt in EureNasen: nein, diese blutigen Leichen sind die Körper derer, soden Bogen hielten und die Lanze, so da grausam waren undkein Erbarmen zeigten, deren Stimme geheult wie das Meer,und die auf Rossen ritten, ein Jeglicher zur Schlacht gerüstet das sind die Leichname der gewaltigen Kricgsmänner, soda zogen gegen Jakob am Tage der Befreiung, und der auf-steigende Ranch ist der des verzehrenden Feuers, das sie ver-nichtet hat. Und diese wilden Berge, die Euch umgeben, sindkein Hciligthum, getäfelt mit Cedern und ausgelegt mit Sil-