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Alles zu verwüsten, was sie besitzen, und nicht zu schonen, we-der Manu noch Weib, weder Kind noch Säugling; darumhalte mich nicht ab," fuhr er fort und versuchte von NeuemLord Evandale »iederzumachen; „denn dieses Werk darf nichtlässig gethan werden!"
„Ihr sollt nicht, Ihr dürft ihn nicht tödten, besonders daer sich nicht wehren kann," sagte Morton uud stellte sich vorLord Evandale, um jeden Streich aufzufangcn, der etwa aufihn gerichtet würde; „ich verdankte ihm diesen Morgen meinLeben, welches nur darum gefährdet war, weil ich Euch Zu-flucht gewährte. Des Wehrlosen Blut zu vergießen ist nichtnur eine schreckliche Grausamkeit vor Gott und Menschen, son-dern auch eine nichtswürdige Undankbarkeit gegen ihn und mich."
Burley schwieg eine Weile. — „Du bist noch," sagte erdann, „im Vorhof der Heiden und ich bemitleide Deine mensch-liche Blindheit und Schwäche. Starke Speise taugt nicht fürKinder, noch der gewaltige, zermalmende Rathschluß, unterdem ich mein Schwert ziehe, für die, deren Herzen noch wohnenin Hütten von Thon, deren Füße noch verwickelt sind in denNetzen sterblichen Mitleids, und die sich kleiden in ihre eigeneGerechtigkeit, die da gleicht den elenden Lumpen. Aber eineSeele für die Wahrheit gewinnen, ist besser, als eine nachTophet zu senden- Deßhalb geb' ich diesem Jüngling Par-don, vorausgesetzt, daß dieser bestätigt wird durch den allgemei-nen Rath des Heeres Gottes, das er an diesem Tage gesegnetmit herrlichen Erlösung. — Du bist unbewaffnet. — Harrehier meiner Rückkunft. Noch muß ich diese Sünder, die Ama-lekiter, verfolgen und sie vernichten, bis sie gänzlich vertilgtsind vom Angesichte des Landes, von Havila bis gen Schur."
Mit diesen Worten spornte er sein Pferd und setzte denFlüchtigen nach.
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