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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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Cuddie," sagte Morton,um Gotteswillen fangt ein Pferdauf, so schnell Ihr könnt. Ich will Lord Evandales Lebennicht diesen hartherzigen Menschen anvertrauen. Ihr seidverwundet, Mytord? Seid Ihr im Stande, Euren Rück-zug fortzusetzen?" fuhr er fort, gegen den Gefangenen ge-wendet, welcher, halbbctäubt durch den Sturz, sich jetzt all-malig erholte.

Ich denke wohl," erwiederte Lord Evandale-Aber ist'smöglich? Verdanke ich Herrn Morton mein Leben?"

Schon ans bloßer Menschlichkeit hätte ich mich für Euchverwenden müssen," entgegnete Morton;gegen Euch aberwar cs eine heilige Schuld der Dankbarkeit."

Jetzt kehrte Cuddie mit einem Pferde zurück.

Um Gotteswillcn, sitzt auf! sitzt auf! und reitet so schnellwie ein fliegender Falke," rief der gutmüthiqe Bursche;dennwahrhaftig, sie tödten jeden Verwundeten und Gefangenen."

Lord Evandale bestieg das Pferd und Cuddie hielt ihmdienstbeflissen den Steigbügel-

Laß das, guter Bursche; Deine Dienstfcrtigkeit könnteDich das Leben kosten. Herr Morton," fuhr er zu Hein-rich gewendet fort,jetzt ist cs mehr als ausgeglichen. Ver-laßt Euch darauf, ich werde nie Eure Großmuth vergessen.Lebt wohl!"

Er wandte sein Pferd und ritt rasch nach einer Richtung,wo er am wenigsten der Verfolgung ausgesctzt war. Kaumaber war er fvrtgesprengt, als mehrere Insurgenten, welchezu den Vordersten unter den Nachsetzenden gehörten, heran-kamen, und Morton und Cuddie Rache drohten, weil sie dieFlucht eines Philisters wie sie den jungen Edelmann nann-ten begünstigt hatten.

Was hätten wir thun sollen?" schrie Cuddie.Hätten