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Freigeborene vertheidigen muß, um seiner selbst und seinerLandsleute willen."
„Meiner Seel'!" erwiderte Cuddie, „das hätte lange ge-dauert, ehe Lady Margaretha oder meine Mutter eine solcheStelle in der Bibel gefunden hätten! Die Eine brummt im-mer: Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und die Andereist eben so toll mit ihrer Whigerei. -Mir ging's wie einMühlrad im Kopf herum, als die beiden Lilien losschwatzten.Könnt' ich aber einen Herrn finden, der mich -um Diener nähme,so würde ich gewiß ein ganz anderer Kerl, und ich hoffe, Ew.Edeln werden daran denken, was ich gesagt habe, wenn wirglücklich aus diesem Haus der Knechtschaft befreit sind, undmich dann zu einem Fallet-de-Schamle —"
„Valet de clmmbre?" fragte Morton; „ach, das wäre eineschlechte Beförderung, auch wenn wir uns in Freiheit be-fänden."
„Ich weiß, was Ihr meint — Ihr denkt, weil ich vomLande bin, würd' ich Euch Unehre bringen vor den Leuten;aber Ihr müßt wissen, ich bin nicht so vernagelt. Es istkeine Arbeit, die ich nicht leicht gelernt hätte, außer etwaSchreiben, Rechnen und Lesen. Aber im Ballspiel reicht mirkeiner das Wasser, und ich kann mit dem Säbel handthieren,so gut wie Corpora! Jnglis hier. Ich wollte ihm gleich ei-nen Wischer versetzen, so breit er auch hinter uns herreitet.— Aber Ihr wollt doch wohl nicht im Lande bleiben?" setzteer, sich selbst unterbrechend, hinzu.
„Höchst wahrscheinlich nicht," antwortete Morton.
„Nun, daraus mach' ich mir eben nichts. Seht, meineMutter, die könnt' ich schon unterbringen, bei der alten MuhmeMeg in Glasgow; da würde man sie vermuthlich weder alsHere verbrennen, oder gar als altes Whigweib aufhängen;