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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
Seite
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stärkern Ausdruck. Auf ewig ist sie nun für mich verloren,und es bleibt nichts übrig, als das Unrecht zu rächen, wel-ches ich erduldet, und mein Vaterland noch stündlich leidet."

Cuddie folgte offenbar, wenn auch minder zart, einemähnlichen Jdeengang; denn plötzlich fragte er Morton ganzleise:Wär's denn so übel, wenn wir uns von den Kerlenhier losmachten, wenn'S gelingt?"

Nicht im Geringsten," sagte Morton,und wenn sich eineGelegenheit darbietet, lass' ich sie gewiß nicht unbenutzt."

Es freut mich, daß Ihr so sprecht," antwortete Cuddie;ich bin nur ein armer, einfältiger Bursche; aber ich kann'sfür kein großes Unrecht halten, uns mit Gewalt loszumachen,wenn'S möglich ist. Ich fürchte nichts, wenn Noth am Mannist; aber die alte Lady würde sagen, das sei Widerspenstigkeitgegen die königliche Gewalt "

Jeder Gewalt auf Erden will ich mich widersctzen," sagteMorton,die willkürlich meine verbrieften Rechte als freierMann angreift, und ich bin entschlossen, mich nicht ungerech-ter Weise in ein Gefängniß oder an den Galgen schleppen zulasten, wenn ich durch List oder Gewalt diesen Menschen ent-gehen kann."

So denk' ich auch; vorausgesetzt, es bietet sich die Ge-legenheit dazu. Aber Ihr sprecht von verbrieften Rechten-Das sind nun Dinge, die Euch und Euresgleichen, die Edel-leute, angehen; ich armer Landmann aber komme damit nichtdurch."

Die verbrieften Rechte, von denen ich spreche," sagteMorton,sind auch den geringsten Menschen in Schottlandgegeben. Es ist die Freiheit von Schlägen und Banden, dieFreiheit, welche, wie Ihr in der Schrift findet, vom ApostelPaulus selbst in Anspruch genommen ward, und welche jeder