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11 (1851) Die Schwärmer
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hohe Person; ich hörte ihr auch immer geduldig zu, denn fieließ uns immer einen Mehlbrei geben, oder eine Kohlsuppe,oder sonst was, wenn sie uns über unsere Pflichten vorge-predigt hatte. Aber der Teufel hole den Brei und die Kohl-suppe! nicht einmal ein Glas Wasser geben uns die Herrenzu Edinburg. Und doch köpfen und hängen sie uns, lassenuns von den schuftigsten Soldaten fortschleppen, und Hab undGut nehmen, als wären wir vogelfrci. Ich kann nicht sagen,daß mir das von ihnen gefällt."

Das wäre auch sonderbar!" sagte Morton mit unter-drückter Bewegung.

Und was noch das Schlimmste ist," fuhr der arme Cud-die fort,die großprahlerischen Rothröcke kommen unter dieDirnen, und schnappen uns die Liebsten weg. Es war mirweh um's Herz, als ich diesen Morgen durch die Felder vonTillietudlem ging, und den Rauch aus meinem eigenen Schorn-stein steigen sah, und wußte, es säße Jemand anders, alsmeine Mutter, am Kamine. Aber wahrhaftig, es war mirnoch bitterer zu Muthe, als ich den verfluchten Reiter, denTom Halliday, Jenny Dennison vor meinen Augen küssen sah.Mich wundert's, daß Weiber so unverschämt sein können; abersie haben'S Alle auf die Rothröcke abgesehen. Ich habe oftdaran gedacht, selber ein Soldat zu werden, wenn ich sah,daß ich mit Jenny nicht anders fertig werden konnte unddoch darf ich fie nicht sonderlich tadeln; denn am Ende ge-schaht doch nur meinetwegen, daß sie den Tom ihre Band-schleifen so zerknittern ließ."

Euretwegen?" fragte Morton, der nicht umhin konnte,'an einer Geschichte Antheil zu nehmen, welche sonderbarerWeise sehr viel Aehnlichkeit mit der seinigen hatte.

Ja, ja, Milnwood," erwiderte Cuddie;denn so bekam