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meine Mutter mit der flachen Klinge hauen — da hielt ichihnen meinen Knüppel vor und sagte, ich wollt' eS ihnen schonzeigen. Nun wendeten sie sich zu mir, fuhren auf mich los,und ich wehrte mich meiner Haut so gut ich konnte, bis LordEvandale herbei kam. Da schrie ich, ich sei ein Dienstmannvon Tillietudlem — Ihr wißt, man sagt, er habe ein Augeauf's junge Fräulein geworfen — der gebot mir den Prügelwegzuwerfen, und mich mit meiner Mutter gefangen zu geben.Ich denke, man hätte uns davon laufen lassen; aber der Pau-ker ward dicht neben uns gefangen; denn Wilsons Pferd, daser ritt, hatte früher einem Dragoner gehört, und jemehr derPauker davon traben wollte, desto schneller lief die dumme Bestieauf die Dragoner zu, als fie dieselben aufsitzen sah. — Nun,als er und meine Mutter zusammen trafen, da ging's über dieSoldaten her, und machten ihnen die Hölle heiß. Das warnun Oel in's Feuer gegossen. So führten sie uns denn alleDrei fort, um ein Erempel zu statuiren, wie sie sagten."
„Ist das nicht ein schändlicher, unerträglicher Druck?" sagteMorton halb zu sich. „Da ist nun ein armer friedfertigerKnabe, der blos aus kindlicher Liebe einem Conventikel beige-wohnt hat, und den haben sie gefesselt, wie einen Räuber oderMörder, und wird auch wahrscheinlich so sterben, ohne gericht-liches Verhör, das unser Gesetz auch dem ärgsten Miffethätergewährt. Nur Zeuge solcher Tyrannei zu sein, und noch mehr,selbst unter ihr zu leiden, ist hinreichend, das Blut des feig-sten Sklaven zu empören."
„Still," sagte Cuddie, der zum Theil gehört und verstan-den hatte, was Morton in der Ueberwältigung seines Unwil-lens ausgestoßen, „es ist nicht recht, vornehmen HerrschaftenUebles nachzusagcn; das sagte auch immer meine alte Herrschaft,und dazu hatte fie doch gewiß Recht, fie war ja selbst eine