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„Eben darum, Sir," entgegnete Heinrich fest, „eben darumwünsche ich zu wissen, welches Recht ihm zusteht, mich ohnegesetzlichen Verhaftsbesehl festzuhalten. Wäre er ein Civilbe-amtcr, so wüßte ich, daß Unterwerfung meine Pflicht sei."
»Euer Freund hier," sagte Claverhouse kalt zu dem Ve-teranen, „gehört zu jenen bedenklichen Herren, die, wie derNarr in der Comödie, ihr Halstuch nicht umbinden wollenohne Befehl des Herrn Friedensrichters Ovcrdo; aber ehe wiruns trennen, will ich ihm zeigen, daß mein Achselband eineben so gesetzliches Zeichen ist, als der Stab des Friedensrich-ters. Also, ohne Umschweife, sagt mir gefälligst, jungerMann, wann Ihr Balfour von Burley gesehen."
„Da Ihr, so viel ich weiß, kein Recht habt zu fragen, sobin ich nicht geneigt zu antworten."
„Ihr habt doch meinem Sergeanten mitgetheilt, daß Ihrihn gesehen und bewirthet, obgleich Ihr wußtet, daß er eingeächteter Verräther ist. Warum seid Ihr nicht auch gegenmich so offen?"
„Weil ich vermuthe," entgegnete der Gefangene, „daß Ihrdurch Eure Erziehung die Rechte kennen gelernt, die Ihrjetzt mit Füßen zu treten geneigt seid, und weil ich Euch zei-gen will, daß cs noch Schotten gibt, welche SchottlandsFreiheit zu behaupten wissen."
„Und diese vermeintlichen Rechte wollt Ihr vermuthlichmit Eurem Schwert vertheidigen?" fragte Obrist Grahame.
„War' ich bewaffnet wie Ihr, und wir stünden allein aufden Bergen draußen — Ihr solltet diese Frage nicht zweiMal an mich richten."
„Genug," antwortete Claverhouse gelassen, „Eure Sprachestimmt völlig mit dem überein, was ich von Euch gehörthabe; aber Ihr seid der Sohn eines Kriegers, wenn auch