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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
Seite
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muß groß sein laßt mich um Eure Verwendung für ihnbitten Ihr würdet meinen Onkel auf ewig verbinden."

Ihr überschätzet meinen Einfluß, Miß Bellenden," sagteLord Evandale. »Ich bin in solchen Verwendungen oft un-glücklich gewesen, wenn ich sie bloß im Namen der Menschlich-keit unternahm."

Dennoch versucht es noch ein Mal, um meines Oheimswillen."

Und warum nicht um Euretwillen?" sagte Lord Evan-dale.Wollt Ihr mir nicht erlauben zu hoffen, daß ich da-durch Euch persönlich verbinde? Traut Ihr einem altenFreunde so wenig, daß Ihr ihm nicht die Freude vergönnenwollt, zu denken, er werde Eure Wünsche erfüllen?"

Gewiß gewiß," erwiederte EdithaIhr werdetmich unendlich verbinden- Ich nehme Antheil an dem jun-gen Manne, meines Oheims wegen Verliert keine Zeit,um Gotteswillen."

Ihre Bitten wurden kühner und dringender; denn sie hörtedie Schritte der Soldaten, die sich mit ihrem Gefangenennäherten.

Beim Himmel!" sagte Evandale,er soll nicht sterben,und müßte ich an seiner Statt das Leben lassen- Aber wolltIhr nickt," sprach er, indem er ihre Hand ergriff, welche sieim Drange ihres Gefühls zurückzuziehen nicht Muth genughatte,wollt Ihr mir nicht zur Belohnung meines Dienst-eifers ein Gesuch gewähren?"

Alles dürft Ihr fordern, Lord Evandale, was schwester-liche Zuneigung gewähren kann."

Und ist dies Alles," fuhr er fort,was Ihr meiner Liebeim Leben, meinem Andenken im Tode widmen könnt?"

»Sprecht nicht so, Mylord," sagte Editha;Ihr betrübt