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vertraute die Pferde einer Abtheilung und den Gefangenen ei-ner andern; so daß er selbst ungestört die Unterhaltung fortsetzenkonnte, welche die Lady zu eröffnen herablassend genug war.
„Da der König, mein Herr, die Ehre hatte, sich EurerGastfreundschaft zu erfreuen, so wundere ich mich nicht, daßfich dieselbe auch auf Diejenigen erstreckt, welche ihm dienen,und deren Hauptverdienst darin besteht, dies mit Treue zuthun. Und doch stehe ich in näherer Beziehung zu Sr. Ma-jestät, als dieser rothe Rock anzudeuten scheint."
„Wirklich, Sir?" sagte Lady Margaretha; „Ihr habtvermuthlich zu seinem Hausstande gehört?"
„Nicht so eigentlich zu seinem Hausstande, sondern viel-mehr zu seinem Hause, eine Verbindung, durch welche ichdie Vewandtschaft der meisten angesehensten Häuser Schott-lands ansprechen kann, selbst Tillietudlem nicht ausgenommen."
„Wie, Sir?" sagte die alte Lady, sich stolz emporrichtend,da sie das eben Vernommene für einen frechen Scherz hielt,— „ich versteh' Euch nicht."
„In meiner Lage ist es wirklich thöricht, davon zu spre-chen, Madame," antwortete der Krieger; „aber Ihr müßt vonder Geschichte und dem Unglück meines Großvaters, FranzStuart, gehört haben, dem Jacob I., sein leiblicher Vetter,den Titel Bothwell gab, wie ihn mir meine Kameraden zumSpitznamen geben. Er brachte ihn am Ende eben nicht mehrVortheil, als mir."
„So?" sagte Lady Margaretha mit Theilnahme und Er-staunen. „Ich habe allerdings oft vernommen, daß der Enkeldes letzten Grafen in dürftigen Umständen sei, aber ihn in soniederem Dienstgrade zu sehen, hätte ich nimmermehr erwar-tet. Welch widriges Geschick konnte Euch bei solchen Verbin-dungen dahin gebracht-"