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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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und ernste Frau mit einer Zuversicht, welche etwas von demleichten und ungezwungenen Benehmen der Männer von Weltan Karls II. Hofe hatte, und gar keinen Beischmack von denrohen und plumpen Sitten eines DragonerunterofsizierS.Seine Sprache und sein Benehmen schienen sich für diese Zeitund Gelegenheit zu verfeinern; indessen hatte er wirklich inseinem vielbewegten, abenteuerlichen und ausschweifenden Le-ben bisweilen eines Umgangs gepflogen, der mehr seiner Ab-kunft als seiner gegenwärtigen Stellung angemessen war.

Mit einer tiefen Verbeugung antwortete er, als ihn dieMatrone fragte, wie sie ihm dienen könne, daß sie diese Nachtnoch einige Meilen weiter marschiren müßten und ihnen dieErlaubniß, ein Stündchen die Pferde hier rasten zu lassen,höchst angenehm sein würde.

»Mit dem größten Vergnügen!" antwortete Lady Marga-retha,und ich glaube, meine Leute werden Sorge tragen,daß es weder Menschen noch Pferden an Etwas gebricht."

Wir wissen wohl, gnädige Frau," fuhr Bothwell fort,daß die Leute im Dienste des Königs innerhalb der Mauernvon Tillietudlem stets so empfangen wurden."

Wir haben uns bestrebt, unsere Pflicht bei allen Gelegen-heiten in loyaler Ergebenheit zu erfüllen," antwortete LadyMargaretha geschmeichelt,sowohl gegen unfern Monarchenselbst, als auch gegen dessen Anhänger und hauptsächlich gegenseine treuen Soldaten. Es ist noch nicht so gar lange, undwahrscheinlich lebt's noch im Andenken Seiner geheiligten Ma-jestät, da er selbst ein Mal mein armes Haus mit seinerGegenwart beehrte und in einem Zimmer frühstückte, welchesEuch, Herr Sergeant, meine Kammerfrau zeigen soll; wirnennen es noch heute das Königszimmer."

Inzwischen hatte Bothwell seine Leute abfitzen lassen, und