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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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Gar nichts Ungewöhnliches, Mylady," sagte Bothwell,die begonnene Frage unterbrechend-Ich habe auch, so gutwie meine Nachbarcn, Augenblicke günstigen Geschickes erfahren, habe meine Flasche mit Rochester geleert, mit Buckinghamlustige Streiche verübt, und vor Tanger an Sheffields Seitegefochten. Aber mein Glück war nicht von Dauer; ich konnteaus meinen Zechgefährten keine nützlichen Freunde machenvielleicht fühlte ich auch nicht genug" fuhr er mit einigerBitterkeit fort, wie sehr der Sprosse der schottischen Stuartsgeehrt sei, zu den Gelagen von Wilmot und Villiers zuge-laffen zu werden "

Aber Eure schottischen Freunde, Herr Stuart, Eure sozahlreichen und mächtigen Verwandten?"

Nun ja, Mylady," erwiederte der Sergeant,ich glaubewohl, daß mich Einige von ihnen zu ihrem Waldmeister gemachthätten, da ich ein leidlicher Schütze bin Einige hätten michwohl auch als ihren Bravo gedungen; denn ich weiß meinSchwert zu führen und hier und da wäre vielleicht Einergewesen, der in Ermangelung bessern Umgangs mich zumGesellschafter gemacht haben würde, da ich meine drei FlaschenWein vertragen kann. Aber ich weiß, wie es ist mußich einmal Dienste thun, so ist mir der meines Vetters Karlder liebste, wenn der Lohn auch noch so gering und die Livreenicht eben splendid ist,"

DaS ist doch Schimpf und Schande!" sagte Lady Mar-garetha.Warum wendet Ihr Euch nicht an Seine geheiligteMajestät? Er müßte erstaunt sein, wenn er hörte, daß einSprößling seiner erlauchten Familie"

Verzeiht, Madame," unterbrach der Sergeant,ich binnur ein schlichter Soldat, aber es muß doch 'mal heraus, undIhr werdet mich entschuldigen, wenn ich behaupte, daß Seine