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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
Seite
98
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Mein Vater und ich haben uns nie viel um ihr Getratschbekümmert."

Schweig', Junge, rath' ich Dir," sagte Bothwell.Ichglaube, Du bist schlauer, als Du aussehen willst. Frisch,gute Frau; Euer Herr will nicht glauben, daß Ihr ein soprächtiges Zeugniß oblegen könnt."

Mause'S Eifer bedurfte keines solchen Spornes, um sichwieder in vollen Lauf zu setzen.

Wehe den Willfährigen und fleischlichen Selbstsüchtigen,"sagte sie,die ihr Gewissen betäuben, daß sic den schändlichenErpressungen nachgeben, und den Mammon der Ungerechtigkeithingeben den Söhnen Belials, daß sie Frieden mit ihm schließen!Es ist ein sündhaftes Nachgeben, ein schändlich Bündniß mitdem Widersacher! Es ist das Böse, so Mcnahem beging imAngesichte des Herrn, als er tausend Talente gab dem Phul,dem König von Assyrien, auf daß seine Hand mit ihm sei,zweites Buch der Könige, Kapitel fünfzehn, Vers neun. Esist die Uebelthat Ahabs, als er Geld schickte dem Tiglat-Pilescr siehe dasselbe Buch im sechszehnten und achten. Und wenncs selbst dem frommen Hiskiah als ein Abfall angcrechnetwurde, daß er dem Sancherib nachgab, und ihm Geld schickte,und sich erbot zu tragen, was ihm auferlegt würde sieheabermals im zweiten Buch, im achtzehnten Kapitel, Vers vier-zehn und fünfzehn so ist's auch also mit Denen, welche indieser abtrünnigen und widerspenstigen Zeit Steuern undGebühren, Schatzungen und Geldbußen zahlen den gierigenund ungerechten Zöllnern, und Erpressungen und Belohnungenden gedungenen Pfaffen faulen Hunden, die nicht bellen, son-dern kauern und schnarchen und Gaben spenden zur Hülfeund zum Lohne unserer Dränger und Unterdrücker. Sie sindAlle Denen gleich, so das Loos mit ihnen werfen; gleich Denen,