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Auslösung seines Neffen hervorholen mußte. Der Soldat nahmdie Börse mit gleichgültiger Miene, wog sie in der Hand,warf sie in die Luft, fing sie wieder auf, und sagte den Kopfschüttelnd: „In diesem Neste gelber Goldfinken steckt manchelustige Nacht, aber hol' mich der Teufel, ich wag's doch nichtdafür! — Diese Vettel hat zu laut gesprochen, und vor allerleiLeuten. — Hört, alter Herr," fuhr er zu Milnwood fort,„ich muß mit Eurem Neffen in's Hauptquartier, und kannalso mit gutem Gewissen nicht mehr, als mein gebührendesGratial nehmen." Er öffnete die Börse, gab jedem Soldatenein Goldstück, und nahm drei für sich selbst. „Jetzt," sprach er,„habt Ihr den Trost zu wissen, daß Euer Neffe, der jungePapageienhauptmann, sorgsam und höflich behandelt werdenwird, und das übrige Geld stell' ich Euch zurück."
Milnwood streckte hastig seine Hand aus.
„Aber Ihr wißt," sagte Bothwell, immer mit dem Beutelspielend, „jeder Gutsbesitzer ist verantwortlich für die Treueseiner Hausgenossen, und meine Leute sind nicht verbunden zuverschweigen, was sie für eine schöne Predigt von dem altenWeib da im Tartan-Plaid gehört haben, und Ihr werdeteinsehen, daß die Angabe davon Euch eine schwere Strafevon Seiten des StaatSraths zuzichen wird."
„Lieber Herr Sergeant — würdiger Herr Capitain!" riefder erschreckte Geizhals; „ich versichere Euch, in meinem Hauseist Keiner, der ein Aergerniß geben könnte."
„Nun," antwortete Bothwell, „Ihr sollt selbst ihr Zcug-niß ablegen hören, wie sie es nennt. — Ihr, Bursche (zuCuddie), tretet zurück und laßt Eure Mutter sprechen, wie ihr'sum's Herz ist. Ich sehe, sie hat schon wieder frisch geladen."
„Lord, edler Herr," sagte Cuddie, „eine alte Weiberzungeist doch nicht werth, daß man so viel Aufhebens davon macht.
Die Schwärmer. I. 7