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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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hätte Euch schon früher ein Mal gesehen, und in sehr ver-dächtiger Gesellschaft."

Ich habe Euch gesehen," antwortete Heinrich,im Wirths-hause des Städtchens"

Und mit wem verließt Ihr das Wirthshaus, Junkerchen? Nicht wahr, mit John Balfour von Bourley, einem derMörder des Erzbischofs?"

Ich habe das Wirthshaus mit der von Euch genanntenPerson verlassen," antwortete Heinrich;ich leugne es nicht.Aber ich wußte eben so wenig, daß er ein Mörder des Pri>maten sei, als ich überhaupt wußte, daß ein solches Verbre-chen begangen wurde."

Daß sich Gott erbarme! Ich bin verloren! verlorenund vernichtet!" schrie Milnwood. Der Junge wird sich nochden Kopf vom Hals reden, und mich um Hab und Gut brin-gen, bis auf den grauen Rock, den ich auf dem Leibe trage."

Liber," fuhr Bothwell zu Heinrich fort, ohne auf desOheims Unterbrechung zu achten,aber Ihr wußtet doch, daßBurley ein geächteter Rebell und Verriither ist, und kennt jadas Verbot mit solchen Leuten zu verkehren- Ihr wußtet,daß es Euch als einem treuen Untcrthanen verboten war, ir-gend eine Gemeinschaft mit diesem Verräther zu haben, we-der mündlich noch schriftlich, noch durch einen Boten, oder ihnmit Speise, Trank, Wohnung, Herberge und Lebensmitteln zuversehen, Ihr wußtet dies Alles, und doch habt Ihr dasGesetz gebrochen." (Heinrich schwieg.)Wo habt Ihr Euchvon ihm getrennt?" fuhr Bothwell fort,auf der Landstraße,oder habt Ihr ihn gar in diesem Hause beherbergt?"

In diesem Hause?" sagte der Oheim;so lieb ihm seinLeben, er hätte es nicht gewagt, einen Verräther in meinHaus zu bringen "