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11 (1851) Die Schwärmer
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im ganzen Lande thun, was sie wollen, mit Mann und Weib,mit Vieh und Menschen."

Der alte Herr, ebenfalls erschreckt über seines Neffen Keck-heit, rief: «Seid doch still, oder antwortet dem Herrn mitBescheidenheit. Wollt Ihr des Königs Ansehen verhöhnen inder Person eines Sergeanten der Leibgarde?"

Still, Alle!" rief Bothwcll, und schlug heftig die Handauf den Tisch. «Still, Jeder von Euch, und hört mich an! Ihr fragt nach meinem Rechte Euch zu fragen, Herr (zuHeinrich); meine Kokarde und mein Säbel sind mene Be-stallung, und eine viel bessere, als je der alte Cromwill sei-nen Rundköpfen gab; und wünscht Ihr mehr darüber zu er-fahren, so könnt Ihr nach dem Befehle des Staatsraths se-hen, der Seiner Majestät Offiziere und Soldaten ermächtigt,verdächtige Personen aufzusuchen, zu verhören und gegangenzu nehmen; und deshalb frag' ich Euch noch ein Mal, wasist Eure Meinung über den Tod des Erzbischofs Sharpe?Das ist ein neuer Probirstein, an welchem wir das Netallder Leute prüfen "

Heinrich batte inzwischen bedacht, wie nutzlos er seine Fa-milie der Gefahr aussetzen würde, wenn er der tyrannisqenGewalt widerstrebte, die in solchen rohen Händen war; darumüberlas er die Erzählung und erwiderte gelassen: «Ich nehmekeinen Anstand zu sagen, daß diese Mörder eine unbesonnene,böse That vollbracht, die ich um so mehr bedauere, da ichvoraussehe, daß sie einen Vorwand veranlassen wird, gegenViele gewaltsam zu verfahren, die eben so unschuldig an derThat sind, als entfernt, dieselbe zu billigen."

Während Heinrich dies sprach, blickte ihn Bothwcll scharfan und schien sich plötzlich seiner Züge zu erinnern.

Aha, mein Freund Papageienhauptmann, mich däucht, ich